Social Engineering & Social Hacking: Informationen sammeln durch Manipulation

Social Engineering ist geplanter Datenklau durch soziale Manipulation. Die Methode Social Engineering ist eine Mischung aus Wissenschaft, Psychologie und Kunst, einzig mit dem Zweck an Ihre privaten oder sensiblen Daten zu kommen. Im Grunde handelt es sich dabei auch um eine Art Social Hacking. Das Gefährliche: Social Engineering zielt auf die Schwachstellen im menschlichen Verhalten und kann so sämtliche technischen Barrieren überwinden. Wer erwartet schon, dass der Anruf aus der IT-Abteilung ein Fake ist? Vertrauen, Höflichkeit und Neugierde sind die Schwachstellen, an denen Hacker im Rahmen von Social Hacking und Social Engineering ansetzen. Schneller als gedacht hat ein Mitarbeiter wichtige Daten oder Informationen preisgegeben, ohne es zu merken. Und schon kann der Hacker diese Informationen nutzen, um sich Zugang zu Ihrem System zu schaffen.

Wer erwartet schon, dass der Anruf aus der IT-Abteilung ein Fake ist?

Diese Taktik der unbewussten Beeinflussung von anderen erscheint auf den ersten Blick oft verblüffend und komplex, ist allerdings für mehr oder weniger erfahrene Hacker in vielen Situationen einfach anzuwenden. Durch das Manipulieren von Personen kann ein erfahrener Hacker mit geschicktem Social Engineering zahlreiche Informationen sammeln, Zugang zu gesicherten Daten oder Bereichen erhalten oder gezielte Angriffe auf Personen starten.

Social Engineering ist eine reale Bedrohung für Unternehmen, die jedoch nach wie vor leicht übersehen oder unterschätzt wird. Dadurch fehlt es oft an einem professionellen Schutz vor Angriffen durch Social Engineering und schon die einfachsten Maßnahmen werden nicht konsequent umgesetzt. Diese mangelhafte Vorbereitung bietet Hackern, z.B. beim Phishing, zahlreiche Angriffspunkte, die sich schnell von einer kleinen Schwachstelle in ein riesiges Sicherheitsleck verwandeln können. In den meisten Unternehmen werden Endgeräte, die sich im internen Netzwerk befinden, als sicher eingestuft. Dabei wird jedoch oft nicht bedacht, dass das Betreten des Firmengebäudes nicht so unmöglich ist, wie viele denken. Einmal im Gebäude, ist es für den Angreifer oft ganz einfach, seinen Rechner mit einer verfügbaren Schnittstelle zu verbinden oder einen USB-Stick in einen Firmenrechner zu stecken. Je größer das Büro, desto einfach ist dieser erste Schritt. Ihre Mitarbeiter sollten daher dringend für entsprechende Auffälligkeiten sensibilisiert sein. Eine zentrale Anlaufstelle sowie eine umfassende Schulung zu den Gefahren des Social Engineering sind die wichtigste Grundlage, um die Informationssicherheit in Ihrem Unternehmen zu gewährleisten. Wir unterstützen Sie dabei mit den richtigen Maßnahmen gegen Angriffe mittels Social Engineering in München und ganz Deutschland.

Ein wirksamer Datenschutz findet nicht nur digital, sondern auch vor Ort statt. Fremde Personen im Gebäude, ein unauffälliger Besucher im Besprechungszimmer – mit dem entsprechenden Wissen und raffinierten Methoden kann ein Hacker sich durch das sogenannte Social Engineering ganz einfach Zugang zu Ihren Informationen verschaffen. Daher ist es wichtig, dass Sie und Ihr Team wissen, auf welche Risikofaktoren Sie im Büroalltag immer achten sollten, um die Informationssicherheit aktiv zu stärken.

Sammeln von Informationen
Sammeln von Informationen

Oft reicht es für einen Angreifer schon aus, einmal durch ein Gebäude zu spazieren und Mitarbeitern über die Schulter zu schauen („Shoulder Surfing“) oder durch flüchtige Blicke auf Präsentationen, Whiteboards, Dashboards und offene Dokumente wertvolle Daten zu ergattern.

Diebstahl von Dokumenten
Diebstahl von Dokumenten

Der Diebstahl von Dokumenten ist ein beliebter Weg beim Social Engineering, um an detailreiche Informationen zu gelangen. Dokumente auf Schreibtischen und in Druckern, angemeldete Rechner, sowie herumliegende USB-Sticks und Backup-Festplatten sind leichte Opfer für jeden, der das Gebäude betreten kann.

Manipulation von Hardware vor Ort
Manipulation von Hardware vor Ort

Installation von Keyloggern, bösartigen USB-Sticks oder versteckten Aufnahmegeräten können Angreifern einen Remote-Zugriff und manchmal sogar gültige Logindaten verschaffen. Durch Sicherheitslücken wie BadUSB bergen auch normale Geräte wie USB-Sticks ein hohes Risiko für Unternehmen.

Eine fundierte Schwachstellenanalyse ist eine entscheidende Grundlage für ein funktionierendes Sicherheitskonzept. Durch unsere Social-Engineering-Tests und Schwachstellenanalysen zeigen wir nichttechnische Schwachstellen in Ihrem Unternehmen auf und erklären Ihnen, welches Verhalten riskant ist und weshalb. Damit bietet es eine herausragende Ergänzung zu unseren Awareness Trainings, in denen Ihre Mitarbeiter nicht nur theoretische Sicherheit lernen, sondern mit realen Szenarien in Berührung kommen.

Ihre Mitarbeiter sind die Besten, wenn es darum geht, Anomalien zu entdecken.
Wir zeigen Ihnen, wie sie darauf reagieren sollen und machen Ihre Mitarbeiter so zu einem Teil Ihrer Sicherheit.

Das Bewusstsein für Risiken und Gefahren – inzwischen oft als Awareness bezeichnet – muss geschult und entwickelt werden. Im Rahmen von IT Sicherheit Schulungen geben wir Ihren Mitarbeitern das entsprechende Wissen und die richtigen Methoden mit, um ihre Awareness zu steigern. Mit der Zeit wächst das Bewusstsein für mögliche Risikofaktoren immer weiter an und Ihr Team wird ganz automatisch und instinktiv besser und richtiger auf Vorfälle reagieren. Auch neue Mitarbeiter können so besser eingelernt und für die wichtigen Themen sensibilisiert werden, da sicheres Verhalten und Sicherheitsbewusstsein ein Teil der Unternehmenskultur werden.

Haben Sie Fragen? Kontaktieren Sie uns doch einfach per E-Mail, über das Kontaktformular oder rufen Sie uns einfach unter +49 (0)89 3078 4343 an.